PET-Einwegflaschen – immer eine gute Wahl.

Was geschieht eigentlich mit leeren PET-Einwegflaschen? Ganz einfach: Sie werden überwiegend recycelt und zu neuen Flaschen und anderen Produkten verarbeitet.

PET-Einwegflaschen – eine runde Sache.

PET-Einwegflaschen haben sich bei alkoholfreien Getränken in Deutschland als meistgekaufte Verpackung etabliert. Verbraucher schätzen sie, weil sie leicht, hygienisch, praktisch und sicher sind. Und auch die Umwelt profitiert: Die IFEU PET-Ökobilanz 2010 belegt, dass 1,5-l-PET-Einwegflaschen und 0,75-l-Glas-Mehrwegflaschen ökologisch gleichwertig sind.

Aus gebrauchten PET-Einwegflaschen werden durch Recyclingverfahren neue Flaschen hergestellt und andere Produkte erzeugt. Dieser PET-Wertstoffkreislauf führt dazu, dass Abfall vermieden und Ressourcen geschont werden. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Der PET-Wertstoffkreislauf

PET ist vollständig recycelbar und leistet dadurch einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Ressourcen.

Fahren Sie mit der Maus über die Stationen des Kreislaufs, um detaillierte Informationen zu erhalten.

Der PET-Wertstoffkreislauf

Abfüller

Abfüller

Der Abfüllprozess von PET-Einwegflaschen wurde in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. So konnte der Energieverbrauch seit 2008 um 54 % reduziert werden. Eine verstärkte Regionalisierung der Abfüllung vermeidet unnötige Transportwege und folglich CO2-Emissionen.

Quelle: IFEU (2010) PET-Ökobilanz 2010, S.196

Händler

Händler

Über 72 % aller alkoholfreien Getränke wurden 2012 in Deutschland in bepfandeten PET-Einwegflaschen verkauft. Der Anteil an Mehrwegflaschen hingegen sank jeweils auf 12 % bei PET-Mehrweg und 9,4 % bei Glas-Mehrweg – eine klare Entscheidung seitens der Verbraucher.

Quelle: GfK ConsumerScan (2010) Haushaltspanel: Aktueller Status der PET-Gebinde im Getränkemarkt 02/2010

PET-Einwegflaschen werden in Deutschland über das Pfandsystem zurückgenommen und können in aufbereiteter Form zu 100 % wiederverwertet werden. Das bepfandete PET-Einweg-Rückgabe- system vom Verbraucher gelernt: 98,5 % der PET-Einweg-Pfandflaschen in Deutschland werden zurückgenommen und verwertet, weniger als 1 % gehen dem Kreislauf verloren.

Quelle: IFEU, PET Ökobilanz 2010, S.196

Endverbraucher

Endverbraucher

Über 95 % aller Haushalte in Deutschland greifen auf PET-Einwegflaschen zurück. Ihr geringes Gewicht, der günstige Preis, höchste Sicherheit und Qualität machen die PET-Einwegflasche zur ersten Wahl für Verbraucher.

Quelle: GfK ConsumerScan (2010) Haushaltspanel: Aktueller Status der PET-Gebinde im Getränkemarkt 02/2010

Händler

Leere Pfandflaschen werden zu PET-Ballenware gepresst. Ca. 80 % der Ballenware fließen an die PET-Aufbereiter zurück, 20 % werden ins Ausland exportiert und dort weiterverarbeitet.

Quelle: IFEU Datenbank 2010

Aufbereiter

Aufbereiter

Die PET-Ballenware wird zu PET-Rezyklat aufbereitet – ein begehrter Rohstoff, aus dem neue PET-Flaschen, aber auch Textilfasern, Verpackungsfolien und andere Produkte hergestellt werden können.

Ca. 20 % des gesamten PET-Rezyklats werden in Deutschland für die Herstellung neuer PET-Einwegflaschen verwendet. Die bepfandete 1,5-L-PET-Einwegflasche besteht in Deutschland durchschnittlich zu 35 % aus recyceltem Material. Der Rezyklat-Anteil wird kontinuierlich erhöht und soll bis 2014 im Durchschnitt bei 50 % liegen.

Preformhersteller

Preformhersteller

Das Rezyklat wird mit PET-Neuware gemischt und zu neuen PET-Einwegflaschen verarbeitet. Aufgrund des kontinuierlich steigenden Rezyklat-Anteils in PET-Einwegflaschen und der Reduzierung des Flaschengewichts ist insgesamt weniger PET-Neumaterial notwendig.

Eine zunehmende Regionalisierung der PET-Einwegabfüllung wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus: Fertige Flaschen müssen nicht erst vom Hersteller zum Abfüller transportiert werden, sondern werden häufig aus Vorformlingen (Preforms) direkt beim Abfüller hergestellt.

Abfüller

Die kontinuierliche Optimierung der Herstellungsprozesse entlang der PET-Einweg-Wertschöpfungskette wird auch in Zukunft dazu beitragen, den Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und den Ressourceneinsatz des PET-Einwegsystems weiter zu senken.

Die AKÖG setzt sich für Nachhaltigkeit ein

Nachhaltigkeit und kontinuierliche Optimierung des PET-Einwegsystems – dafür stehen die Arbeitsgemeinschaft konsumenten- und ökologieorientierter Getränkeverpackungen e.V. (AKÖG) und die in ihr vertretenen Unternehmen der Getränkeindustrie.

In der AKÖG sind führende Hersteller aus dem Bereich alkoholfreie Getränke vertreten. Zur Abfüllung ihrer Produkte setzen diese Unternehmen verschiedene Getränkeverpackungen ein, z.B. Glas-/PET-Ein-/Mehrwegbehältnisse. Der Anteil der in AKÖG organisierten Unternehmen am Markt für alkoholfreie Getränke liegt bei ca. 50 %; im Segment PET-Einweg beträgt er rund 75 %.

Wir setzen uns ein:

  • für die Stärkung der ökologischen Nachhaltigkeit von PET-Einweg.
  • für eine schrittweise Steigerung des Mindestrezyklat-Anteils an neuen PET-Einwegflaschen von derzeit 35 % auf mittelfristig 50 %.
  • für eine diskriminierungsfreie Gebrauchs- und Verwendungsmöglichkeit von konsumentenfreundlichen PET-Getränkeeinwegverpackungen sowie deren kreislaufwirtschaftliche und ökologische Weiterentwicklung.
  • für die Entwicklung zukunftsfähiger Verpackungslösungen.

Die Mitgliedsunternehmen der AKÖG:

Kontakt

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Peter Feller
Geschäftsführer
Tel.: +49 30 520043-458
Fax: +49 30 200786-260
Mail: info@akoeg.de